Feuerwehren zur Hilfe im Unwettergebiet um Bernburg

Am 14.09.2011 waren Kameraden der Feuerwehren Hohendodeleben und Wanzleben im Einsatz im Unwettergebiet um Bernburg. Die Alarmierung erfolgte einen Tag zuvor durch den stellvertretenden  Kreisbrandmeister. Bereits um 05:30 Uhr setzten sich 11 Kameraden und eine Kameradin der Feuerwehren Hohendodeleben und Wanzleben in Marsch. In Höhe unseres Autobahnabschnittes warteten wir auf die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises, in der wir uns auf Anfahrt anschlossen. Zum Einsatz kamen der Rüstwagen sowie das Löschgruppenfahrzeug. Um 07:00 Uhr erhielten wir in Peißen dann konkrete Aufgaben und waren von dem Ausmaß des kurzen und dennoch heftigen Unwetters geschockt. Wir konnten kaum Dächer, Rollläden und Fassaden entdecken, die noch heile waren. Zusammen mit Feuerwehren der Kreisfeuerwehrbereitschaft arbeiteten wir dann unter Einweisung der zuständigen Feuerwehren vor Ort insgesamt 10 Einsätze ab. Unsere Aufgaben bestanden in dem Sichern von Dächern sowie in der Schuttberäumung. Die größte Herausforderung stellte dabei ein Scheunendach dar, bei diesem unseren Kameraden nur mit Absturzsicherungen vorgehen konnten, da das Dach in einem nicht sicheren Zustand befand und die Gefahr eines Absturzes sehr hoch war. Dennoch war es wichtig auch dieses Dach zu sichern, da die Gefahr für das Nachbargrundstück durch nachrutschenden Dachziegeln zum hoch war. Souverän konnten alle Einsätze ohne Zwischenfälle abgearbeitet werden. Gegen 19:00 Uhr war unsere Arbeit beendet, so dass wir erschöpft die Heimreise antreten konnten und um 21:00 Uhr die Einsatzbereitschaft in Wanzleben und Hohendodeleben wieder hergestellt werden konnte. Danken müssen wir auch den vielen Arbeitgeber, die ihre Kameraden und Kameradin für diesen selbstlosen Einsatz freigestellt haben.    

 

(Text: Kai Pluntke)

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