Dienst der Feuerwehr Wanzleben

Ein typischer Dienst der Feuerwehr Wanzleben fand am 07.09.2017 statt. Nach einer kurzen Einweisung im Gerätehaus der Wehr durch den diensthabenden Kameraden Christoph Nevermann fuhren die Kameraden mit dem Einsatzleitwagen, der Drehleiter, dem Löschgruppenfahrzeug, dem RW1 und dem Tanklöschfahrzeug zur Grandschule Wanzleben. Hier bot sich zum einen den Kameraden das Bild mehrere Verletzter Personen in einem brennenden Gebäude, die schnellst möglich gerettet werden mussten. Zum anderen – wohlwissend, dass es sich um einen praktischen Dienst handelt – musste ein morscher Baum auf dem Gelände entfernt werden.

 

 

Ein Großteil der Kameraden machte sich nach der Einweisung durch die Gruppenführer an das Aufbauen der Wasserversorgung und das Anlegen der Atemschutzgeräte um schnellmöglich, aber auch bestsicher die gefährdeten Personen – zwei Angehörige der Jugendfeuerwehr und eine Übungspuppe – retten zu können. Der Angriffstrupp konnte zügig das Gebäude betreten und auch hier die Löschwasserversorgung aufbauen und mit der Personensuche beginnen. Im Flur des ersten Obergeschosses wurden sie schnell fündig und konnten eine Person retten. Nach dem diese sicher nach draußen zur Patientenablage gebracht wurde ging die Suche weiter. Der Brandherd konnte in einem Klassenraum ausgemacht werden und auch eine weiter Person aus diesem Raum gerettet werden. Diese wurde nach dem Heraustragen auf einer Rettungstrage ebenfalls erstversorgt. Und da passierte es, ein Kamerad der Wehr konnte sich bei den Löscharbeiten nicht halten und sackte zusammen – ein Atemschutznotfall. Der Rettungstrupp musste ins Gebäude und ihm sofort zur Hilfe eilen. Auch er konnte glücklicherweise gerettet werden und das Feuer gelöscht. Das Gebäude war verrausch, so dass mit einer Wärmebildkamera immer wieder überprüft wurde, wo sich noch Personen im Gebäude befinden könnten. Im Anschluss wurde auch die dritte und letzte vermisste Person – die Übungspuppe - ein Stockwerk höher gefunden und herausgetragen.

Unterdessen konnten die übrigen 3 Kameraden den morschen Baum abtragen und so zur Sicherheit des Schulgeländes beitragen.

Zum Abschuss wurde der Dienst ausgewertet und im Großen und Ganzen als positiv verlaufen gewertet. Kleine Schnitzer wurden benannt und können so nächstes Mal – vielleicht schon im richtigen Einsatz - vermieden werden. Nach den Aufräumarbeiten ging es für die Kameraden zurück zum Gerätehaus.

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